Dem Bauern ging es viel näher. Nun war er so kahl wie ein Birkenbaum vor dem Winter. Er war nicht mehr der lustige Mann von früher; er hatte einen Mund und Augen wie ein alter Mann. Zu keinem Menschen konnte er sich aussprechen, und darum fraß es so an ihm.

Mehr als sonst dachte er in dieser Zeit an Meta. Er hatte das Korn fortgeschüttet und das Kaff aufgehegt.

Zu alle dem kam die Bäuerin mit einem Mädchen nieder. Er hatte es nicht anders erwartet, einmal, weil er nichts von ihr hielt, und dann, weil sie die ganze Zeit über so schlecht aussah.

»Das habe ich davon,« sagte er sich, als er über die Haide ging, in der die Birken so gelb wie Gold waren. Der Wind riß die alten Blätter von ihnen ab und trieb sie über den Dietweg.

»Was habe ich von dem wilden Leben gehabt?« Miken, die Piewittskrügerin, Trina und die anderen, er hatte jetzt nichts davon, als einen schlechten Nachgeschmack.

Das Einzige, was sich gelohnt hatte, war die Zeit gewesen, wo er und Meta Liebesleute waren. Er war dumm gewesen, mehr als dumm und schlecht obendrein.

»Nun habe ich meine Strafe weg,« dachte er. »Eine Frau, die ich nicht sehen kann, und keinen Hoferben.« Denn, wenn noch ein Kind kam, das wußte er, es würde auch ein Mädchen werden.

So wurde es denn auch. Zwei Jahre später war noch ein Mädchen da. Er hatte es vorausgewußt, aber es war doch ein harter Schlag für ihn.

Für die Bäuerin auch. Sie war die letzte Zeit immer stiller geworden; sie hielt sich ordentlicher und tat ihm Freundlichkeiten, wo sie konnte. Sie hatte einmal mit anhören müssen, wie die Großmagd zu Durtjen sagte: »Der Bauer kann einen dauern; was hat die Frau bloß aus ihm gemacht!«