Sie denkt: „Will er mich los sein, so kann er es auf tausend Arten. Es ist das Beste, ich füge mich.“

Und zu ihm sagt sie: „Wann du wirst wollen.“

„Nun, dann je eher, je besser,“ sagt er.

Es wird also der nächste Morgen bestimmt.

Und wie die Busze es ihm eingegeben hat, läuft er am Nachmittag von Wirtschaft zu Wirtschaft und sagt: „Ihr wißt, liebe Nachbarn, daß ich mich schlecht aufgeführt habe. Aber von nun an soll alles anders werden. Zum Zeichen dessen werde ich mit der Indre eine Vergnügungsfahrt nach Tilsit machen. Damit will ich sozusagen die Versöhnung festlich begehen.“

Und die Nachbarn beglückwünschen ihn auch noch. Genau, wie die Busze es vorhergesagt hat.

Was aber tut die Indre inzwischen?

Sie legt die Sachen der Kinder zurecht, schreibt auf ein Papier, was sie am Alltag und am Sonntag anziehen sollen und wie die Stücke Leinwand, die sie selber gewebt hat, künftig einmal zu verschneiden sind. Auch ihre Kleider verteilt sie. Das neue seidene kriegt die Ane Doczys, und die Erbstücke kommen an Elske. Dann legt sie noch ihr Leichenhemde bereit und was ihr sonst im Sarge angezogen werden soll. Und dann ist sie fertig.

Draußen auf dem Hof spielen die Kinder. Sie denkt: „Ihr Armen werdet schlechte Tage haben, wenn die Busze erst da ist.“

Dann geht sie hinüber zur Ane Doczys, kurz nachdem der Ansas dagewesen ist, und sagt: „Dem Menschen kann leicht etwas zustoßen. Ich weiß, daß ich von dieser Reise nicht wiederkommen werde.“