„Nachbar, hierher!“

„Jetzt bin ich mit einmal der Nachbar — hä? — Der geliebte Nachbar! Der wertvolle Nachbar — hä? Wenn wir jetzt eine Talka machen wollten, dann wär’ ich euch nicht zu schlecht — hä?“

„Nachbar — vergiß und hilf!“

„Nichts wird vergessen! Keine Ehrenkränkung! Und kein Abseitsrücken! Jetzt wird spazierengefahren an allen vorbei, die ertrinken, und gelacht wird wie bei einer Hochzeit.“

„Nachbar — erbarm dich!“

„Hast du dich erbarmt? Ja, du hast dich erbarmt! Du hast mir einmal ein Stück Hochzeitsfladen hingeworfen. Hast es wohl längst vergessen. Aber ich nicht. Darum bist du eingeladen, Hochzeit zu feiern bei mir. — Du und was mit dir da drin ist.“

„Jons, steh auf!“

Der Jons ist wer weiß wo. Der träumt von Sommerwiesen und Heuaust. Und die Marjellen schreien, sie wollen nicht. Sie wollen lieber ertrinken als zu dem Raubmörder ins Haus.

Aber die Erdme fackelt nicht lang’. Sie kriegt die Urte zu packen und wirft sie dem Alten aufs Dach, so daß die Rohrschicht beinahe entzweiknallt. Und mit der Katrike macht sie’s nicht anders.

Aber der Jons! Der Jons! „Jons, steh auf, wir müssen in die Wiesen!“