Und sie lenkt hinüber zum Weg — an den eingefrorenen Birken entlang und über den Weg hinweg. Langsam geht es — o Gott, wie langsam! — Das Eis knirscht, als fletscht es ihr tausend grimmige Zähne entgegen, und der Alte tanzt hin und her und droht, er wird die Axt holen und sie erschlagen; aber sie lacht nur und stakt, bis die Witkuhnsche Wirtschaft dicht vor ihr liegt.

„Nachbar! Nachbar Witkuhn!“

Nichts rührt sich. Keine Seele scheint mehr lebendig. Nur die Katze sitzt auf dem Dachfirst und knaut. Und das Wasser spült über das zersplitterte Eis weg rund um den Giebel.

„Nachbar Witkuhn!“

Da — was schiebt sich aus der schwarzen Luke langsam ins Helle? Ein Bett kommt gekrochen, und in dem Bett liegt mit Stricken beschnürt die tote Frau, und der Nachbar geht hinterher und schiebt.

Das Bett planscht ins Wasser, und der Nachbar schwimmt hinterher. Und schließlich kommt auch die Katze gesprungen. Wie das Bett hinten festgebunden ist, klettert der Nachbar zu ihnen herein.

„Wie fandst du sie?“

„Ob sie ertrunken ist oder erfroren, das weiß ich nicht. Als ich sie auf den Boden hob, war sie längst tot.“

Weiterfahren!

Der Nachbar Witkuhn reicht dem Alten dankbar die Hand. Und der nimmt sie auch und hält sie ganz gierig, als hätte er die Rettung vollbracht.