Weint nicht, nun ich selig werde,
Und den Leib, der hier geblieben,
Senket in die dunkle Erde.“
Laut und andächtig singen sie, denn wenn es, Gott sei gedankt, auch nur wenig Tote gab, jeder hat ja eine Hoffnung begraben.
Bloß einem geht es so gut wie noch nie.
Das ist der alte Raubmörder.
Der sitzt in der guten Stube des Moorvogts mitten auf dem gestreiften Sofa, hat die Hände um einen Topf mit heißem Kaffee gelegt, keift, speit, zeigt die Gaumen und erzählt allen, die ihn voll Achtung umstehen, wie klug vorausschauend er einst sein Haus umgebaut hat und wie vielen durch seine Guttat heute das Leben erhalten blieb. Darum und aus noch vielen anderen Gründen wird er jetzt auch vom Staat eine Pension bekommen und hochgeehrt seine Tage beschließen.
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Wie kann der Frühling so unbarmherzig sein!
Je wärmer die Tage werden, desto frostigere Nebel haucht das durchkältete Moor; je heller die Sonne scheint, desto mehr Elend bringt sie zutage.