Aber heute kommt er zu Fuß. Auch schwanken tut er. Aber seine Gangart ist mehr wie die eines Kranken als die eines Betrunkenen.

Darum macht der Moorvogt das kleine Fensterchen auf, durch das früher die Stange mit dem Lederbeutel geschoben wurde, und ruft ihm nach: „Jons, komm doch mal ’rein!“

Der Jons erschrickt und tut, als hat er nichts gehört, doch wie der Moorvogt nicht nachläßt, da muß er sich wohl bequemen, kehrt um und tritt in das Zimmer. Die Petruschka mit ihm. Sie läuft sofort zu dem Moorvogt, steckt die Schlangenschnauze in seine Hand und schlägt die nassen Augen zu ihm auf, als will sie sagen: „Wenn du nicht hilfst!“

Der Moorvogt braucht nur einen Blick, um zu sehen: Der Jons ist so gut wie ein verlorener Mann; aber er weiß, große Worte verschrecken bloß und verschüchtern, darum sagt er gleichsam so nebenher: „Mir war doch, als bist du heut früh mit Fuhrwerk gewesen. Hast du das irgendwo stehen gelassen?“

„Ja,“ sagt der Jons, „das hab’ ich stehen gelassen.“

„Na, wo denn?“

„Auf — der — Chaussee.“

„Aber warum denn?“

„Ja — na.“ Mehr ist nicht aus ihm ’rauszukriegen.

„Dann wollen wir’s doch gleich einmal holen gehen,“ sagt der Moorvogt und greift nach der Mütze.