Und Ansas meint, das wäre ganz gleich.
Da lächelt der junge Mann und sagt, bald nach viere komme einer an, und gegen sechse fahre einer ab. Man habe also die Auswahl.
Ansas bedankt sich und sagt, als sie draußen sind: „Wir wollen lieber die Abfahrt nehmen, denn da sieht man ihn in der Ferne verschwinden.“
Aber bis sechs ist noch viel Zeit. Was kann man da machen?
Der Indre ist alles egal. Sie denkt bloß: „Wenn es doch geschehen soll, warum hat er dann noch so viel Geld für mich ausgegeben?“
Und in ihr Herz kommt wieder einmal die Hoffnung zurück.
Ansas ist vor einer Mauer stehen geblieben, auf der ein Zettel klebt:
Jakobsruh
heute vier Uhr
Großes Militärkonzert
ausgeführt von der Kapelle
des litauischen Dragonerregiments Prinz Albrecht.
Und darunter steht alles gedruckt, was sie spielen werden.
Der Stein in Indres Brust ist nun ganz leicht geworden; kaum zu fühlen ist er. Aber sie hat Zweifel, ob bei einem solchen Vergnügen, das augenscheinlich für die Deutschen bestimmt ist, auch Litauer zugegen sein dürfen — und dazu noch in ihrer Landestracht.