Mir aus dem Brautbett

Gerissen haben.

Doch aus dem Herzen

Stiehlt ihn mir keine,

Und jeden Abend

Komm’ ich und weine.“

„Wenn ich hier mit meinem Kinde an jedem Abend ein Stündchen sitzen könnte,“ dachte sie, „ich wollte, weiß Gott, nicht weinen, sondern immer vergnügt sein.“

Und wie sie sich noch an ihrer Geborgenheit freute, da wurden mit einemmal vom Kirchhoftor Schritte laut, schwere, unsichere Schritte, und ein Klappern dabei — das kannte sie wohl.

Sie ließ die Girlande liegen, nahm das Kind auf den Arm und ging der Schwiegermutter entgegen.

Die schwang die Krücke und schrie: „So also bist du dem Jozup treu, du Allerweltsfrauenzimmer, daß du selbst mit den Gräbern buhlen gehst? Ohne Jungfernschaft bist du ins Haus gekommen, den Muturis“ — das Frauenkopftuch — „hat die Pestgöttin dir umgelegt und nicht ich. Aus der Mistpfütze bist du gekrochen, und nicht eher werde ich ruhen, als bis ich dich dahin zurückgeprügelt habe.“