„Darum komm herüber und setz dich neben mich,“ sagt er.
Ach, wie gerne sie das tut!
Aber als sie ihm näher kommt, da fällt ihr Blick auf die Sackleinwand, die zwischen seinen Füßen liegt und die sie bisher nicht bemerkt hat.
Wie sie die wiedersieht, wird ihr ganz schlecht. Sie sinkt auf die Mittelbank nieder und lehnt ihren Rücken gegen den Mast.
„Warum kommst du nicht?“ fragt er fast unwirsch.
Nun weiß sie nicht, was sie tun soll. Soll sie ihn fragen, soll sie’s mit Stillschweigen übergehen? Aber das weiß sie: dorthin, wo prall und rund der Sack liegt, um dessen Inhalt er sie belügt, dorthin kann sie die Füße nicht setzen. Sie würde glauben, auf ein Nest von Schlangen zu treten.
Und da kommt ihr der Gedanke, Klarheit zu schaffen über das, was gewesen ist. Jetzt gleich im Augenblick. Denn später kommt sie vielleicht nie.
Sie faßt sich also ein Herz.
„Willst du mir nicht sagen, mein Ansaschen, was du in der Sackleinwand hast?“
Er fährt hoch, als hätte ihn eine aus dem Schlangennest in den Fuß gebissen, aber er schweigt und wendet den Kopf weg. Sie kann sehen, wie er zittert.