Da erhebt sie sich und legt die Hand auf seine Schulter, aber sie hütet sich wohl, der Sackleinwand zu nahe zu kommen.
„Mein Ansaschen,“ sagt sie, „es ist ja jetzt wieder ganz gut zwischen uns, aber ehe du nicht alles gestehst, geht die Erinnerung an das Böse nicht weg.“
Er bleibt ganz still, aber sie fühlt, wie es ihn schüttelt.
„Und dann, mein Ansaschen,“ sagt sie weiter, „geht es auch wegen des lieben Gottes nicht anders. Ich hab’ vorhin beten wollen, aber die Worte blieben mir im Halse. Denn du standest mir nicht bei. Darum sag es schon, und dann beten wir beide zusammen.“
Da fällt er vor ihr auf seine Kniee, schlingt die Arme um ihre Kniee und gesteht alles.
„Mein armes Ansaschen,“ sagt sie, als er zu Ende ist, und streichelt seinen Kopf. „Da müssen wir aber tüchtig beten, damit der liebe Gott uns verzeiht.“
Und sie läßt sich neben ihm auf die Kniee nieder, faltet ihre Hände mit den seinen zusammen, und so beten sie lange. Nur manchmal muß er nach dem Steuer sehen, und dann wartet sie, bis er fertig ist.
Zum Schluß segnet sie ihn, und er segnet sie, und dann stehen sie wieder auf und sind guter Dinge.
Nur was in der Sackleinwand ist, hat er vergessen zu sagen.
Sie zeigt darauf hin und will es wissen.