Aber er wendet sich ab. Er schämt sich zu sehr.
Da sagt sie: „Ich werde selber öffnen.“ Und er wehrt ihr nicht.
Und wie sie den Sack aufreißt, was findet sie da? Zwei Bündel grüne Binsen findet sie, mit Bindfaden aneinander gebunden. Weiter nichts.
Sie lacht und sagt: „Ist das die ganze Zauberei?“
Aber er schämt sich noch immer.
Da errät sie langsam, daß er damit nach dem Umschlagen des Kahnes hat davonschwimmen wollen, wie die Schuljungens tun, wenn sie im tiefen Wasser paddeln.
„Solch ein Lunterus bin ich geworden!“ sagt er und schlägt sich mit den Fäusten vor die Brust.
Aber sie lächelt und sagt: „Pfui doch, Ansaschen, der Mensch soll sich nicht zu hart schimpfen, sonst macht er sich selber zum Hundsdreck.“
Und so hat sie ihm nicht nur verziehen, sondern richtet auch seine Seele wieder auf. — — —
Wie sie sich neben ihn setzt — denn er will sie nun ganz nahe haben —, da merkt sie, daß sie mit ihrem Leibe den Gang des Steuers behindert, darum breitet sie zu seinen Füßen das weiße Reisetuch aus, das sie im vorderen Abschlag verwahrt hat, und legt sich darauf — doch so, daß ihr Kopf auf seine Knie zu liegen kommt. Und nun ist es genau so wie damals in Ibenhorst, als die Elske noch unterwegs war.