Wo die Gottessöhne tanzen
Nächtlich in der Mondenhelle
Mit den Gottestöchtern.“
Ansas und Indre singen mit. Die Dzimken erkennen die Frauenstimme und rufen ihnen ein „Labs wakars!“ zu. Zum Dank für den Gutenachtgruß will Ansas ihnen was Freundliches antun und läßt sich die Mühe nicht verdrießen, das Segel einzuziehen und an dem Floß anzulegen.
Nun kommen sie alle heran — es sind ihrer fünfe —, und der Jude, dem die Trift gehört, kommt auch.
Ansas schenkt jedem etwas von dem Rosenlikör ein, und sie erklären, so was Schönes noch nie im Leben getrunken zu haben.
Und dann singen sie alle zusammen noch einmal das Lied von den Gottestöchtern, von dem Ring, der in die Tiefe fiel, und den zwei Schwänen, die das Wasser getrübt haben sollen.
Zum Abschied reicht Ansas allen die Hand, und die Indre auch. Und der Jude wünscht ihnen „noch hundert Johr“!
Wären’s bloß hundert Stunden gewesen, der Ansas hätt’ sie brauchen können.
Da die Flasche mit dem Rosenlikör nun einmal hervorgeholt ist, wäre es unklug gewesen, sie wieder zu verstauen. Sie trinken also ab und zu einen Tropfen und werden immer glücklicher.