Noch an mancher Trift kommen sie vorbei und singen mit, was sie nur singen können, aber halten tun sie nicht mehr. Dazu ist der Rosenlikör ihnen zu schade.
Manchmal will auch der Schlaf sie befallen, aber sie wehren sich tapfer. Denn sonst — weiß Gott, auf welcher Sandbank sie dann sitzen blieben!
Nur eins darf der Ansas sich gönnen — nämlich von dem Abschlag hernieder auf die Bodenbretter zu gleiten. So kann er die Indre in seinem linken Arm halten und mit dem rechten das Steuer versehen.
Und die Indre liegt mit dem Kopf auf seiner Brust und denkt selig: „Der Endrik — und die Elske — und der Willus — und nun sind wir alle fünfe wieder eins.“
Mit einmal — sie wissen nicht wie — ist Ruß da. Sie erkennen es an dem Brionischker Schornstein, der wie ein warnender Finger zu ihnen sagt: „Paßt auf!“
Die Dzimken, die dort mit ihren Triften liegen, sind nun richtig schlafen gegangen. Auch ihr Kesselfeuer brennt nicht mehr. Aber ob die tausendmal stilleschweigen, was macht es aus? Von Ruß gibt es ein hübsches Liedchen:
„Zwei Fischer waren,
Zwei schöne Knaben,
Aus Ruß gen Westen
Zum Haff gefahren.“