„Ich bin der reiche Jaksztat!“ schimpft der Alte. „Mir soll so was passieren!“
Der Ansas Balczus entschuldigt den Überfall, so gut es geht. Aber was kann er viel sagen?
„Diese Bestije, diese Patartschke muß sofort aus dem Hause!“
„Na, na,“ brummt der Ansas. Wäre das nicht eben geschehen, so hätte er wahrscheinlich die Brust ausgestemmt und geschrien, das sei seine Wirtschaft, hier hab’ er allein was zu sagen, aber jetzt brummt er bloß: „Na, na.“
Der Alte merkt sofort, daß sein Weizen blüht, und nun legt er los. Es gibt nicht viel Schimpfwörter im Litauischen, die der Ansas für sich und sein Frauenzimmer nicht zu hören gekriegt hat in dieser Stunde.
Und schließlich ist er ganz windelweich, sitzt auf der Ofenbank und weint.
Indre kommt nach Hause. Sie hat die beiden Ältesten aus der Schule geholt und geht über den Hof, den kleinen Willus auf dem Arm, schlank und rank, geradeso wie die katholische heilige Jungfrau.
Wie sie das väterliche Fuhrwerk sieht, schrickt sie zusammen, setzt das Kindchen auf die Erde und sieht sich um, als weiß sie nicht, wo sich am raschesten verstecken.
Aber noch rascher ist der Alte. Zur Tür hinaus — und sie packen — und sie hereinziehen — hast du nicht gesehen!
„Jetzt fällst du vor ihr auf die Knie,“ fährt er den Schwiegersohn an, „und küssest den Saum ihres Gewandes!“