Die Alute war die erste, die ihn bemerkte. Sie richtete sich hoch auf und schritt in ihren Klotzkorken mit geraden Schritten auf ihn zu, während sie ihm ganz starr in die Augen sah. Sie freute sich nicht, aber sie hatte auch keine Furcht.

„Sie haben dich zur rechten Zeit freigelassen,“ sagte sie, ihm die Hand reichend, „der Wirt ist gerade sehr nötig im Hause.“

„Ich werde schon arbeiten,“ entgegnete er.

Dann ging sie, das Abendbrot machen.

Madlyne war hinter ihr gekommen. Er bemerkte, daß sie ganz schmal geworden war und daß um ihren Mund herum allerhand kleine Falten standen.

Sie reichte ihm auch die Hand und lief dann rasch fort.

Ein fremder Knecht war da, ein ältlicher Mann, mit dem die Alute sicher nichts vorgehabt hatte — „drum werd’ ich ihn ruhig behalten können,“ dachte er —, und eine Magd, die ihn schief ansah, weil sie nicht wußte, was sie aus ihm machen sollte.

Zum Abendbrot hatte die Alute rasch einen Hahn geschlachtet. „Damit alle erfahren, daß der Herr wieder da ist,“ sagte sie.

Sie war nun ganz freundlich und sah ihn immer von unten auf an, wie eine Bittende.

Er tunkte die Kartoffeln ins Fett, ließ aber das Fleisch auf dem Rande liegen.