Der alte Bauer maß sie mit zusammengekniffenen Augen.

»He,« stieß er mich an, »was babbelet's au, des old Fegnascht – isch 'm vielleicht 's Raache nit racht?«

Er sah wütend nach der Marquisin hin.

Ich beeilte mich, ihm zu sagen, daß die Dame eine Französin sei und gehofft habe, mit ihm Französisch sprechen zu können.

»I rad kei Französisch, i rad Dütsch«, brummte er neben seiner Pfeife heraus.

»Was sagt er – was reden Sie mit diesem Mann?« drängte die Marquisin. »Wie können Sie überhaupt Deutsch mit ihm reden? Er wird Sie nicht verstehen.«

»Ich fürchte, er versteht nicht Französisch«, sagte ich, meine Heiterkeit durchaus nicht verbergend.

Nun fuhr sie auf: »Nicht möglich – unmöglich – monsieur,« fiel sie über den Mann her, und ihre Empörung ergoß sich wie ein Wasserfall über den Ahnungslosen.

Jetzt erhob auch er sich, nahm die Pfeife aus dem Mund, spuckte und traktierte die Marquisin mit einer Auswahl von Schimpfwörtern, wie ich sie nie in meinem Leben gehört. –

Sie wurde still und fragte nicht einmal: »Was hat er gesagt?«