"Auf mich können Sie zählen. Ich bin immer da für Sie."
Und Herr Meyer effektuierte mit Bobby zusammen mittels Kleister und
Schnur die Bilderreklame für Arbon.
So war denn Flamettis Schicksal besiegelt.
Zwar sprang für Meyer in liebenswürdiger Weise Fräulein Lena als Pianistin ein. Und Fräulein Rosa rückte an Lauras Stelle. Und Lena meinte:
"Ich hab's euch ja gleich gesagt: sie führen etwas im Schilde!"
Aber das half nichts. Das Geschäft wurde noch schlechter. Die
Beiseln, in denen man auftrat, noch kleiner, ja nuttig.
Flametti verhehlte es nicht, daß er blank, aller Hilfsmittel bar, in den Prozeß eintrat.
In erregten Ergüssen versuchte er brieflich dem Anwalt in Bern
Standpunkt und Situation eindringlich zu erläutern.
Aber das Aktenmaterial wurde dadurch nur immer größer, das Plädoyer immer schwieriger.
Und als Flametti die Geduld riß und er ganz offen auf einer Postkarte vermerkte, der Herr Anwalt wolle ihn offenbar nicht verstehen, der Fall sei doch sonnenklar, da schrieb dieser chargé zurück, er bedaure unendlich, mitteilen zu müssen, daß ohne einen weiteren Vorschuß von hundert Franken die Sache zu einem guten Ende kaum werde geführt werden können.