Das Ganze aber hatte Flametti, wahrlich nicht Übel, arrangiert und eingefädelt, um die alte Häsli ein wenig in Schach zu halten, die Üppiger wurde von Tag zu Tag.

Die saß jetzt auch am Kaffeetisch und platzte vor anerkennender
Bewunderung beim Anblick der Goldknöpfe von Donna Maria Josefas
Blusenbusen.

Es begab sich aber, daß auch zwei Detektivs erschienen, eines
Nachmittags—schon wieder, Kreuzdonnerkeil!—, an die Türe klopften,
ganz sachte, und Flametti zu sprechen wünschten, zwecks einer
Auskunft.

Und er ging hinaus vor die Tür, nahm die Detektivs in die Küche und verhandelte mit ihnen.

Und eine innere Stimme sagte Flametti: Verdirb dir's nicht! Häng' sie nicht vors Fenster, sondern mach' Ihnen Vorschläge zur Güte!

Und das tat er auch. Aber es nützte nicht viel. Noch immer wegen der Quittung.

Und er stieß die Tür auf und kam hereingestürzt in die Stube, schloß seine Hauptkasse auf, stürzte den Inhalt auf den Eßtisch und schrie sehr erregt zu den skeptisch nachfolgenden beiden Beamten:

"Was wollt ihr denn? Seid doch vernünftig! Kann ich denn zahlen? Seht selbst! Habt doch in Teufelsnamen ein wenig Geduld! Da ist mein Ensemble…"

"Jenny, Rosa, Güssy, Traute!" rief er, und die kamen von rechts und links, im Unterrock, mit offenen Haaren, mit Lockenschere, Schuhknöpfer und Seifenhänden…

"Da ist mein Ensemble", rief er, und zerrte die Damen mit langen
Armen zu sich heran, "man arbeitet doch! Man rackert sich ab! Man
studiert, simuliert! Man zahlt seine Steuern, man tut sein
Möglichstes…"