Und das Häsliterzett sang soeben das "Schackerl", als wie auf Verabredung auch Herr Direktor Ferrero erschien, der heute abend nicht spielte.

Einige Gäste, die zur Bahn mußten, standen auf. So bekam er rasch
Platz, abseits vom Künstlertisch.

"Schackerl, Schackerl trau di net!" gingen Mutter und Tochter singend mit neckischem Mienenspiel und erhobenem Zeigefinger auf den unglücklich die Mitte behauptenden Häsli los.

"Trau mi net", erwiderte Herr Häsli ängstlich und sehr verschüchtert, aber mit einem plötzlichen Aufschauen und Horchen, das unsagbar drollig wirkte.

"Hoam zu deiner Alten", sangen Mutter und Tochter, indem sie ihn ausspotteten.

"Dreahn ma lieber weiter no", sangen alle drei und faßten sich bei den Händen. Die Musik hielt drohend das "no" aus.

"Trink ma no an Kalten!" sank die Musik.

"An Kalten", wiederholte Herr Häsli mit aufleuchtendem Grinsen, und persiflierte Bauerneleganz.

Die Liebenswürdigkeit seiner Damen war bezaubernd. Sie waren so recht in ihrem Element. Und Herr Häsli machte also doch "das Kalb".

Die Musik aber—hier begleitete nicht Herr Meyer, sondern das
Orchester—feierte eine Orgie.