Hechingen. Wende ich mich freilich zu meinem eigenen Innern, Toinette —

Antoinette. Bitte, was ist, wenn du dich da wendest? (Sie greift sich an die Schläfe.)

Hechingen. — so bedarf es allerdings keiner langen Prüfung. Immer und immer werde ich der Welt gegenüber versuchen, mich auf deinen Standpunkt zu stellen, werde immer wieder der Verteidiger deines Scharmes und deiner Freiheit sein. Und wenn man mir bewußt Entstellungen entgegenwirft, so werde ich triumphierend auf das vor wenigen Minuten hier Erlebte verweisen, auf den sprechenden Beweis, wie sehr es dir gegeben ist, die Männer, die dich begehren und bedrängen, in ihren Schranken zu halten.

Antoinette (nervös). Was denn?

Hechingen. Du wirst viel begehrt. Dein Typus ist die grande dame des XVIII. Jahrhunderts. Ich vermag in keiner Weise etwas Beklagenswertes daran zu erblicken. Nicht die Tatsache muß gewertet werden, sondern die Nuance. Ich lege Gewicht darauf, klarzustellen, daß, wie immer du handelst, deine Absichten für mich über jeden Zweifel erhaben sind.

Antoinette (dem Weinen nah). Mein lieber Ado, du meinst es sehr gut, aber meine Migräne wird stärker mit jedem Wort, was du sagst.

Hechingen. Oh, das tut mir sehr leid. Um so mehr, als diese Augenblicke für mich unendlich kostbar sind.

Antoinette. Bitte, hab' die Güte — (sie taumelt).

Hechingen. Ich versteh'. Ein Auto?

Antoinette. Ja. Die Edine hat mir erlaubt, ihres zu nehmen.