Stani. Klar wie's Einmaleins. Die Antoinette in ihrer Verzweiflung hat einen Tratsch gemacht, sie hat aus dem Gespräch mit dem Onkel Kari entnommen, daß ich für sie verloren bin. Eine Frau, wenn sie in Verzweiflung ist, verliert ja total ihre Tenue; sie hat sich dann an die Helen heranfaufiliert und hat einen solchen Mordstratsch gemacht, daß die Helen mit ihrem Fumo und ihrer pyramidalen Empfindlichkeit beschlossen hat, auf mich zu verzichten, und wenn ihr das Herz brechen sollte.

Crescence. Und deswegen hat sie mir die Tür nicht aufgemacht!

Stani. Und der Onkel Kari, wie er gespürt hat, was er angerichtet hat, hat sich sofort aus dem Staub gemacht.

Crescence. Ja, dann steht die Sache doch sehr fatal! Ja, mein guter Bub', was sagst du denn da?

Stani. Meine gute Mamu, da sag' ich nur eins, und das ist das einzige, was ein Mann von Niveau sich in jeder schiefen Situation zu sagen hat: man bleibt, was man ist, daran kann eine gute oder eine schlechte Chance nichts ändern.

Crescence. Er ist ein lieber Bub', und ich adorier ihn für seine Haltung, aber deswegen darf man die Flinten noch nicht ins Korn werfen!

Stani. Ich bitte um alles, mir eine schiefe Situation zu ersparen.

Crescence. Für einen Menschen mit seiner Tenue gibt's keine schiefe Situation. Ich such' jetzt die Helen und werd' sie fragen, was zwischen jetzt und dreiviertel zehn passiert ist.

Stani. Ich bitt' inständig —