Hans Karl. Sie übertreibt sehr leicht, die gute Antoinette.
Stani. Aber sie hat mir ja haarklein erzählt, wie sie aus Angst vor dem Alleinsein in der Grünleiten mit ihrem Mann, der gerade auch auf Urlaub war, sich den Feri Uhlfeldt, der damals wie der Teufel hinter ihr her war, auf den nächsten Tag hinausbestellt, wie sie dann dich am Abend vorher im Theater sieht und es wie eine Inspiration über sie kommt, sie dich bittet, du solltest noch abends mit ihr hinausfahren und den Abend mit ihr und dem Adolf zu dritt verbringen.
Hans Karl. Damals hab' ich ihn noch kaum gekannt.
Stani. Ja das entre parenthèse, das begreift sie gar nicht! Daß du dich später mit ihm hast so einlassen können. Mit diesem öden Dummkopf, diesem Pedanten.
Hans Karl. Da tut sie ihrem Mann unrecht, sehr!
Stani. Na, da will ich mich nicht einmischen. Aber sie erzählt das reizend.
Hans Karl. Das ist ja ihre Stärke, diese kleinen Konfidenzen.
Stani. Ja, damit fangt sie an. Diesen ganzen Abend, ich sehe ihn vor mir, wie sie dann nach dem Souper dir den Garten zeigt, die reizenden Terrassen am Fluß, wie der Mond aufgeht ...
Hans Karl. Ah, so genau hat sie dir das erzählt.
Stani. Und wie du in der einen nächtlichen Konversation die Kraft gehabt hast, ihr den Feri Uhlfeldt vollkommen auszureden.