Der berühmte Mann. Wollen sich Frau Gräfin nicht setzen?

Edine (sich ängstlich umsehend, ob niemand hereintritt, dann schnell). Wie stellen Sie sich das Nirwana vor?

Der berühmte Mann. Hm. Diese Frage aus dem Stegreif zu beantworten, dürfte allerdings Herr Brückner der richtige Mann sein. (Eine kleine Pause.)

Edine. Und jetzt muß ich auch zu meinem Bridge zurück. Auf Wiedersehen, Herr Professor. (Ab.)

Der berühmte Mann (sichtlich verstimmt). Hm. —

Neuhoff. Die arme gute Gräfin Edine! Sie dürfen ihr nichts übel nehmen.

Der berühmte Mann (kalt). Es ist nicht das erstemal, daß ich im Laienpublikum ähnlichen Verwechslungen begegne. Ich bin nicht weit davon, zu glauben, daß dieser Scharlatan Brückner mit Absicht auf dergleichen hinarbeitet. Sie können kaum ermessen, welche peinliche Erinnerung eine groteske und schiefe Situation, wie die, in der wir uns soeben befunden haben, in meinem Innern hinterläßt. Das erbärmliche Scheinwissen, von den Trompetenstößen einer bübischen Presse begleitet, auf den breiten Wellen der Popularität hinsegeln zu sehen — sich mit dem konfundiert zu sehen, wogegen man sich mit dem eisigen Schweigen der Nichtachtung unverbrüchlich gewappnet glaubte —

Neuhoff. Aber wem sagen Sie das alles, mein verehrter Professor! Bis in die kleine Nuance fühle ich Ihnen nach. Sich verkannt zu sehen in seinem Besten, früh und spät — das ist das Schicksal —

Der berühmte Mann. In seinem Besten.

Neuhoff. Genau die Nuance verkannt zu sehen, auf die alles ankommt —