Der berühmte Mann. Sein Lebenswerk mit einem journalistischen —

Neuhoff. Das ist das Schicksal —

Der berühmte Mann. Die in einer bübischen Presse —

Neuhoff. — des ungewöhnlichen Menschen, sobald er sich der banalen Menschheit ausliefert, den Frauen, die im Grunde zwischen einer leeren Larve und einem Mann von Bedeutung nicht zu unterscheiden wissen!

Der berühmte Mann. Den verhaßten Spuren der Pöbelherrschaft bis in den Salon zu begegnen —

Neuhoff. Erregen Sie sich nicht. Wie kann ein Mann Ihres Ranges — Nichts, was eine Edine Merenberg und tutti quanti vorbringen, reicht nur entfernt an Sie heran.

Der berühmte Mann. Das ist die Presse, dieser Hexenbrei aus allem und allem! Aber hier hätte ich mich davor sicher gehalten. Ich sehe, ich habe die Exklusivität dieser Kreise überschätzt, wenigstens was das geistige Leben anlangt.

Neuhoff. Geist und diese Menschen! Das Leben — und diese Menschen! Alle diese Menschen, die Ihnen hier begegnen, existieren ja in Wirklichkeit gar nicht mehr. Das sind ja alles nur mehr Schatten. Niemand, der sich in diesen Salons bewegt, gehört zu der wirklichen Welt, in der die geistigen Krisen des Jahrhunderts sich entscheiden. Sehen Sie doch um sich: eine Erscheinung wie die Figur dort im nächsten Zimmer, vom Scheitel bis zur Sohle sich balancierend in der Selbstsicherheit der unbegrenzten Trivialität — von Frauen und Mädchen umlagert — Kari Bühl.

Der berühmte Mann. Ist das Graf Bühl?

Neuhoff. Er selbst, der berühmte Kari.