Antoinette. Lass' er mich gehen. (Sie geht ein paar Schritte, dann halb zu ihm gewendet). Was soll denn jetzt aus mir werden? Red' er mir nur den Feri Uhlfeldt aus, der hat so viel Kraft, wenn er was will. Ich hab' gesagt, ich mag ihn nicht, er hat gesagt, ich kann nicht wissen, wie er als Freund ist, weil ich ihn noch nicht als Freund gehabt hab'. Solche Reden verwirren einen so. (Halb unter Tränen, zart.) Jetzt wird er an allem schuld sein, was mir passiert.
Hans Karl. Sie braucht eins in der Welt: einen Freund. Einen guten Freund. (Er küßt ihr die Hände.) Sei sie gut mit dem Ado.
Antoinette. Mit dem kann ich nicht gut sein.
Hans Karl. Sie kann mit jedem.
Antoinette (sanft). Kari, insultier' er mich doch nicht.
Hans Karl. Versteh' sie doch, wie ich meine.
Antoinette. Ich versteh' ihn ja sonst immer so gut.
Hans Karl. Könnt' sie's nicht versuchen?
Antoinette. Ihm zulieb' könnt' ich's versuchen. Aber er müßt' dabei sein und mir helfen.
Hans Karl. Jetzt hat sie mir ein halbes Versprechen gegeben.