„Floret silva undique“
„Um ihren Gesellen ist ihr weh“.

DAS GLEICHE FRÄULEIN:

„Er ist geritten von hinnen“
„O weh, wer soll mich minnen!“

EIN ANDERER GAST

(fällt ein):

„Steht auch der Wald voll grünen Schoß“
„Wohin doch ist mein Traugenoß“.

(Jedermann hat indes den Becher Glühwein ausgetrunken und sieht mit fröhlicher Miene umher.)

JEDERMANN:

Seid fröhlich, Vettern und liebe Gäst,
Mir ist nit just recht wohl gewest
Ein Trunk hat mich gemacht gesund
Nun grüß ich erst meine Tafelrund.
War mir als läg was auf der Brust,
Nun hab ich doppelt Lebenslust
Bin froh daß wir beisammen sein
Ist mir ein rechter Freudenwein.
Schwillt mir das Herz so übervoll
Weiß gar nit wie ichs sagen soll
Sind köstlich Ding doch auf der Welt
Ist herrlich gar um uns bestellt.
Ja Lieb und Freundschaft, die zwei sind viel wert
Wer die hat, des Herz nit mehr begehrt.
Kommt Wein dazu und Saitenspiel
So ist’s schon über Maßen viel.
Ich hab Euch recht lieb, Ihr lieben Gäst
Ich bitt Euch nützt die Stund aufs Best.
Laßt Eure Kehl nit untätig sein
Ein Lied geh aus, wo eingeht der Wein.
Verschränket Eure Stimmen aufs Best
Und haltet sänftlich die Liebste fest.
Genützt sei eine schöne Stund
Mit Hand und Aug und Herz und Mund!
Ja laßt Euch nit lang gebeten sein
Und singt uns eins, lieber Vetter mein.

DER DICKE VETTER: