Mein dünner Vetter, o weh o weh
Nun kommt sein Lied vom kalten Schnee.
(Sie singen lachend.)
DER DÜNNE VETTER
(singt):
O weh o weh Frau Minne mir ist weh
Frau Minne!
Greif her wie sehr ich brinne
O weh!
Ein kalter kalter Schnee
Er müßt vor Glut zerrinnen
Darin das Herz erstickt!
Wollt helfen mir Frau Minnen,
Des wär ich hoch beglückt.
(Alle singen mit. Man hört darein ein dumpfes Glockenläuten. Jedermann stößt sein Glas von sich.)
JEDERMANN:
Was ist das für ein Glockenläuten!
Mich dünkt es kann nichts guts bedeuten
Der Schall ist laut und todesbang
Schafft mir im Herzen Qual und Drang.
Was läuten Glocken zu dieser Zeit?
EIN GAST: