Und kaum war ihnen das bißchen Einsamkeit geschenkt, das ein offener, emsig die Straße entlang klappernder Wagen gibt, so waren sie wie beherrscht von dem einen Gedanken an den Mann ...
„Ich habe an Malte geschrieben,“ sagte sie, aus diesen Gedanken heraus.
„Die Wahrheit?“ fragte er rasch.
Schon fühlten sie beide, als ob es eine solche gäbe ...
Und waren doch vor drei Wochen in quälender Ungewißheit auseinandergegangen, damit ihre Seele sich Klarheit suche ...
„Ich habe ihm gesagt, daß ich glaube, mein Herz sehnt sich nicht mehr nach ihm ...“
„O — du ...“
Es riß den Mann hin — ihm war, als habe sie sich mit diesen Worten ihm schon versprochen ...
Er preßte ihre Hand — vereint blieben ihre Hände in den Falten ihres Kleides, auf dem Sitz zwischen ihnen ...
„Aber er,“ flüsterte Jutta, „er weiß es noch nicht ... Wie seltsam ... wie es alles schwer macht ...“