Lisbeth hatte ihren Mann ...
Und vielleicht, wenn auch er wieder einmal hinaus mußte, hatte sie mehr Gelassenheit ...
Jawohl — nichts kommt auf den Wind an — alles darauf, wen er anbläst ...
Es zog Jutta dennoch weiter. Sie kehrte nicht zurück und suchte nicht nach Lisbeth Rosenfeld. Sie schritt quer durch den Gartensaal.
Die große Tür, die auf die Terrasse führte, stand geöffnet. Ihr mächtiges Halbrund war von einer Balustrade umschlossen. Von ihr hinab führten rechts und links hart an der Mauer Treppen hinab in den Garten.
Auch auf der Terrasse waren viele Menschen. In Korbsesseln lehnten Herren und rauchten Zigaretten. Damen mit ihren Tänzern standen an der Balustrade und sahen über den Garten hinaus zum Wasser.
Beinahe hastig, um hier keine Bekannten zu entdecken, um nicht von ihnen angeredet zu werden, ging Jutta die ihr zunächst gelegene Treppe hinab.
Ein Verlangen nach Einsamkeit peitschte sie förmlich.
Ah — die Sommernacht ... Und so still der Garten. Da waren die glatten Flächen der Tennisplätze ... da das Dunkel der Büsche ... alles für das Auge noch in unsichere Beleuchtung getaucht.
Aus den Fenstern des mächtigen Baues brach jene prunkende Helle, die, gleich Fanfaren des Lichtes, aus Festräumen hinaus in die Nacht die Kunde von Glanz und Freude zu senden scheint.