Emmich bückte sich, um sie aufzurichten.

Auf einmal waren helfende Hände da: die treue Martha in Tränenfluten. Und gefaßt und voll stiller Sicherheit der Geheimrat.

Sie trugen Jutta nach nebenan, auf ihr Bett ... Ihre krampfartigen Bewegungen ließen nach ... es schien, als sei sie ohnmächtig.

Aber es schien nur so ... denn plötzlich fuhr sie in die Höhe: „Sein Kind!“ rief sie, „sein Kind.“

Der Geheimrat winkte Emmich, daß er fortgehen solle.

Da war ein Frauenarzt — da war eine treue Dienerin. —

Er fühlte wohl: das sind die zuständigen Helferhände.

Was sollte seine unerfahrene Männerhand da leisten ...

Er trat noch einmal in das Zimmer nebenan.

Dämmerung erfüllte es, traurig und beredt zugleich.