»Daß man meine Frau kolossal verehrt, will ich mir auch von jedermann ausgebeten haben,« sagte Wynfried würdevoll.
Aber es war eben ein bißchen mehr Würde, als der Augenblick gerade erfordert hätte. Und mit ihrer Intelligenz und ihrem sechsten Sinn, der überraschend scharf war, fühlte sie das gleich.
Ihre Augen funkelten ihn wieder lustiger an ...
Aber sie sprach sehr vernünftig-nüchterne Dinge.
»Ist es wahr, daß Thürauf Teilhaber wird?«
»Ja. Die Kontrakte sind unterzeichnet.«
»Papa zerbricht sich den Kopf, ob Sie oder Ihr Vater das gewollt haben.«
»Vater regte es an; ich war durchaus einverstanden. Denken Sie mal: wie wäre ich gebunden gewesen, wenn Vater mal davonginge, denn von seinem Krankheitsthron aus spricht er ja völlig geistesfrisch noch immer das gewichtigste Wort. Und wenn vielleicht Thürauf uns verlassen hätte, um anderswo als Kompagnon einzutreten. – Nun bin ich nach Wunsch freier Mann – denn Thürauf hat ja bloß eine Leidenschaft: arbeiten.«
»Papa sagt: Thürauf kann lachen. Und die Bedingungen seien fabelhaft.«
»Sie sind durchaus normal.«