Und der eigene Vater sollte ihm das zerstören?
Unmöglich.
Und das kleine Kind? Ihr und seines Sohnes Kind? Die Zukunft des Hauses! Sein Enkel – sein Stolz und Glück!
Unmöglich!
Das junge Weib – das Kind – das Werk – alles eine Zukunft zusammengeschmiedet. – Unzertrennlich. –
Wie sollte sich das alles lösen?
Still lag sein Haupt gegen die Lehne gedrückt.
Zum erstenmal fühlte er sich müde – sein herrischer Wille – sein Zorn – sein Schmerz entglitt ihm gleichsam.
Ein leises Ahnen beschlich ihn, daß auch für die stärkste Lebensgier eines Tags die Wirrnisse des Daseins zu mühselig werden können. –
Und draußen surrte der Regen, emsig gießend, in unermüdlicher Betriebsamkeit, als wolle er alle Leidenschaft und alles Unglück nüchtern wegwaschen.