Auch nach dem Briefwechsel Kants ist nicht anzunehmen, dass dieser bei der Textgestaltung der 2. oder 4. Auflage irgendwie betheiligt gewesen wäre. Für die vierte geht das Gegentheil direct hervor aus den Briefen XII 145, 146, wonach Kant den unveränderten Wiederabdruck mit Rücksicht auf seine jetzige Unpäßlichkeit, die ihm alle Kopfarbeit sehr erschwert, genehmigte. Aber auch für die 2. Auflage hat Kant, nach XI 71 und 88, nicht etwa ein von ihm durchgesehenes Exemplar an den Drucker (Mauke in Jena, da Grunert in Halle nicht Zeit hatte) gesandt, sondern offenbar hat, eben weil keinerlei Änderungen von Kant beabsichtigt waren, Hartknochs Vertreter in Leipzig, Hertel, Exemplare der vorigen Auflagen der beiden gleichzeitig neu zu druckenden Kritiken (Kr. d. r. V., 3. Aufl., und Kr. d. pr. V., 2. Aufl.) dem Drucker als Druckvorlagen übersandt, und der Neudruck ist dann einfach nach diesen bewirkt worden. Auch von einer sachverständigen Überwachung des Drucks, wie die Urausgabe der Kritik der Urtheilskraft sie erfahren hat, hören wir nichts. Zwar könnten die zum Theil von Nachdenken zeugenden Verbesserungen eine solche vermuthen lassen. Aber auch dann würden diese eine höhere Autorität als die der späteren Herausgeber nicht beanspruchen können. Zu beachten ist auch, dass beim Druck der vierten Auflage nicht, was doch am nächsten lag, die zweite, sondern die erste als Vorlage gedient hat.

Bei dieser Sachlage war es angezeigt, dem gegenwärtigen Abdruck die erste Auflage zu Grunde zu legen, alle nicht ganz belanglosen Abweichungen der zweiten und der folgenden aber im Apparat wenigstens zu verzeichnen.

Von den späteren Herausgebern hat Hartenstein, wie schon gesagt, die 6., Rosenkranz die 2., Kehrbach die 1. Auflage zu Grunde gelegt; doch haben Hartenstein und Kehrbach die 2. auch zu Rathe gezogen, die wesentlichsten Verbesserungen daraus aufgenommen, in Nebendingen aber sich je an ihre Vorlage gehalten. Weit die meisten eigenen Verbesserungen hat, wie stets, Hartenstein aufzuweisen. Grillos Druckfehlerverzeichniss (Philos. Anzeiger, 1. Jahrg., 1795, 41.—48. Stück) enthält neben vielem Werthlosen immerhin über ein Dutzend wirklicher Berichtigungen, die zwar fast alle auch von den späteren Herausgebern, ohne Kenntniss dieses Verzeichnisses, gemacht worden sind.

Bei allem blieb dem Herausgeber noch genug zu thun übrig. Er sah sich bei seiner Arbeit in dankenswerther Weise unterstützt durch drei jüngere Gelehrte, A. Görland in Hamburg, A. Nolte in Cassel und K. Vorländer in Solingen, die fast jede der nachstehend verzeichneten Stellen, zum Theil wiederholt, mit ihm geprüft, manche sichere oder mögliche Verbesserung selbst gefunden oder auf vorhandene Schäden hingewiesen haben. Solches Zusammenarbeiten hat besonders das Gute, gegen die eignen Vermuthungen misstrauisch zu machen. Aus diesem Misstrauen ist eine ziemliche Zahl mehr oder minder wahrscheinlicher Verbesserungen nicht in den Text gesetzt, sondern nur im Apparat mitgetheilt worden. Besonders bei den so häufigen Fehlern und Freiheiten der Satzconstruction ist darüber, was Kant geschrieben oder zu schreiben beabsichtigt habe, volle Sicherheit meist nicht zu erreichen, und thut man daher besser nicht zu ändern, auch wenn das Überlieferte sicher falsch ist.

Erst nach dieser gemeinsamen Durcharbeitung erschienen die »Correcturen und Conjecturen zu Kants ethischen Schriften« von E. Adickes (Kantstudien V; zur Kr. d. pr. V. S. 211—214) und die »Conjecturen zu Kants Kritik der praktischen Vernunft« von E. Wille (ebenda VIII 467—471). Beide dienten in mehreren Fällen zu erwünschter Bestätigung des von uns bereits Gefundenen, in andern zu weiterer Aufhellung. Einige neue Verbesserungsvorschläge finden sich in Vorländers Ausgabe 1906, S. XLVII. Für diese neue Ausgabe konnten noch benutzt werden die Besprechungen der vorhergehenden Ausgabe von E. v. Aster (Kantstudien XIV 468 ff.), O. Schöndörffer (Altpreuss. Monatsschr. XLVIII 1 ff.) und K. Vorländer (Ztschr. f. Philos. u. philos. Kritik CXXXVIII 137 ff.).

526 ihnen] ihm Erdmann, Kants Kriticismus 1878 S. 243 || 530 des letzeren] auch Adickes; der letzteren A || 723 um] Hartenstein und A (möglich auch: und — einsehen lassen) || 727 derselben] A1.4-6 desselben A2 || 941 einen Gebrauch der Vernunft] der Vernunft einen Gebrauch? || 105 nicht] A1 nichts A2 || 107 Elemente] Erkenntniß Vorländer 1906 || 1128 konnte] könnte? || 1411 Gegenstände äußerer Dinge] schwerlich richtig: entweder Gegenstände oder allenfalls Gegenstände (äußere Dinge) || 1413 anhänge] A1.4-6] anhängt A2 ||

1518 derselben] desselben? || 1632 ihrer] und ihre Natorp, ihre Vorländer, Adickes || 2011 der Handlung] zur Handlung Adickes || 2120 zu machen] Grillo, Rosenkranz, Hartenstein machen A || 2136 ihrer — diese] seiner — dieses liegt nahe (so auch Wille), doch ist der Übergang in den Pluralis bei Kant möglich || 2317 es] A2, Rosenkranz, Hartenstein er A1.4-6 || 2435 kein oberes] Kants Handexemplar, Hartenstein kein A || 2516 Selbstgenugsamkeit] A1.2.4.5 Selbstgenügsamkeit A6 || 2526 so ist] A1.2 ist A4-6 || 26 allein sie ist] Kants Handexemplar, Hartenstein1 allein A allein sie enthält Hartenstein2 || 28 es] sie Adickes, aber es dürfte nach dem Prädicat construirt sein wie im Lateinischen, vgl. z. B. 3433 || 28 sein] A1.2 ein A4-6, doch sein auch A4 auf S. 50, Z. 31 || 29 des Willens] des freien Willens Hartenstein (dem Sinne nach richtig, doch ist das Überlieferte haltbar, wenn man verstehen darf: des Willens in diesem Falle) || 2928.29 unsere — es] unser — es oder unsere — sie? Doch ist ein Wechsel bei Kant wohl möglich || 2930 ihr] Hartenstein sein A || 308.9 den ersteren — dem letzteren] Es liegt nahe, beidemal den (nämlich Grundsätzen oder Gesetzen) zu schreiben; möglich aber ist auch beidemal dem (nämlich Bewußtwerden und dabei Achthaben) — und so am Ende auch der Wechsel || 3024 unwiderstehlich: ob] unwiderstehlich, ob A. Die geänderte Interpunction erledigt wohl den Anstoss, den man an der Satzconstruction nehmen könnte || 3111.12 mithin — gedacht] das erste als ist dem zweiten untergeordnet (Nolte); daher war das zweite nicht etwa zu streichen, sondern nur nach mithin Komma zu setzen || 329.10 Verschiedenheiten] A1-5 Verschiedenheit A6 Hartenstein || 32 deren] Hartenstein dessen A || 32 objectiv] objectives läge nahe, doch lässt sich das Überlieferte vertheidigen || 3232 könnte] Hartenstein konnte A || 3319 der Freiheit] die Freiheit? || 348 ihr] ihnen? Doch vgl. z. B. 3216-22 alle endliche Wesen — an jenem — vernünftigem — afficirtem — bei jenen || 3427 welches] welche? || 3429 vorauszusetzen] voraussetzen? | 3433 dieses] nach dem Prädicat construirt (vgl. zu 287), oder auf den Infinitiv zu befördern bezüglich? diese Vorländer || 355 konnte] Natorp könnte A || 3527 davon] nach Kantischem Sprachgebrauch möglich || 3618 gelegt] erg. werden (doch der Ausfall bei Kant möglich) || 3619 empfiehlt] A empfindet Hartenstein. Ich habe nicht ändern wollen, da das Überlieferte sich nach Z. 25 räth an, 27 anräthig ist vielleicht deuten lässt || 36 gestimmte] A1-5 bestimmte A6 Hartenstein || 36 zu der] die? || 37 will] A1.4-6 thun will A2 || 38 Seelenunruhe] A1 zweifellos richtig nach Z. 15; Seelenruhe A2- || 398.9 einem einzigen formalen] ist schwierig. Mindestens erwartet man dem einzigen formalen (ungenau statt: dem einzigen Fall des formalen Princips). So v. Aster Kantstud. XIV 474. Vielleicht genügt aber eine blosse Änderung der Interpunction: einem einzigen (formalen). Vielleicht war formalen nachträglich von Kant zwischen die Zeilen oder an den Rand geschrieben || 4333 Form] Form derselben (nämlich der Verstandeswelt)? Oder darf man verstehen: Der Sinnenwelt die Form, als einem Ganzen vernünftiger Wesen, zu ertheilen? || 4429 desselben] ist schwierig; am einfachsten zu streichen || 453 Maximen als Gesetzes] vgl. 2715-19 (oder soll Gesetzes sich auf Allgemeingültigkeit ihrer Maximen beziehen?) || 4511 speculativen] Grillo, Kehrbach practischen A || 4520 Vorstellungen] Hartenstein Vorstellung A || 4634 dieselbe] dasselbe Hartenstein, doch s. o. zu 2928.29 || 47 könnte] A2 konnte A1.4-6 || 4718 durch Erfahrung] durch keine Erfahrung Grillo auch durch Erfahrung nicht Adickes, der auch Z. 16 keine st. alle lesen möchte. Doch ist nach Kantischem Sprachgebrauch möglich die Negation aus dem Anfang des Satzes hinzuzudenken || 47 Widersinnisches] A1.4 Widersinniges A2.5.6 || 47 beweisen] beweisen kann oder konnte? || 4727 das der Freiheit] man erwartet des der Freiheit (Natorp); doch ist der Accusativ das bei Kant wohl möglich als abhängig von annehmen (Nolte) || 48 Ursachen] Ursache Hartenstein (nicht zwingend) || 49 Grenzen] A1.4-6 Grenze A2 || 49 den sie] den sie sich? || 50 der letzteren] Hartenstein des letzteren A. — Der Satz ist schwierig, aber, wie Adickes bemerkt hat, schliesslich möglich, indem die Participia gedacht — bestimmt — erweitert zu haben wir Z. 18 zu beziehen sind. Auch praktischer Gebrauch Z. 29 ist bei Kant möglich || 5032-34 alle Anfechtung — welche — machten] entweder sollte beidemal Sing. oder beidemal Plur. stehen (so auch Wille); doch kommen Freiheiten solcher Art auch sonst bei Kant vor || 518.9 Verbindung, die zwischen einem Dinge und einem anderen] Verbindung zwischen &c. Rosenkranz Verbindung, die — besteht Kehrbach || 5210 dennoch] sie dennoch? || 5219 erwarten] zu erwarten? || 5232 will ich] A2 Grillo, Rosenkranz, Hartenstein will A1.4-6 || 55 um] A2 Rosenkranz, Hartenstein und A1.4-6 || 55 seiner seine] auf Willens bezüglich. Man erwartet ihrer ihre nach Z. 21 die nicht ..., doch ist solcher Beziehungswechsel bei Kant nichts Unerhörtes || 5530.31 Realität] Realität nach Hartenstein, doch lässt das Überlieferte sich wohl halten || 5533 theoretischer bestimmter] es läge nahe umzustellen, doch sind solche Wortstellungen bei Kant nicht ganz selten, z. B. 8618.19 moralischen geträumten Vollkommenheiten || 5534 wollte] sollte? || 5535 könne] könnte Vorländer || 5613 theoretischen] Schöndörffer praktischen A || 579 bedienen] bedienen, annimmt Hartenstein ||

5717 dem Begriffe eines Gegenstandes] einem Begriffe A. Diese Verbesserung, die d. Her. schon in der vorhergehenden Ausgabe vorschlug, aber nicht in den Text aufzunehmen wagte, wird auch befürwortet durch v. Aster und Schöndörffer; einem Begriffe eines Gegenstandes Vorländer 1906 || 5828 Subjecte] Objecte A || 6031 verringert] verringerte? || 6035 ihn] Hartenstein sie A || 617 unmittelbar] für unmittelbar A für unmittelbar gut Hartenstein || 627 der letzteren] Nolte, des letzteren A || 631 er] Hartenstein es A || 6315 hatte] hätte Hartenstein1, doch hatte Hartenstein2, welches sich in der That vertheidigen lässt || 6413-15 sollte], — bestimmte.] Hartenstein sollte, — bestimmete]. A || 6417 Gefühle] Gesetze A Gefühl Hartenstein || 665.6 (des praktischen Vermögens) der Ausführung seiner Absicht] der Ausführung seiner Absicht (des praktischen Vermögens)? || 686 widersinnisch] A, nach Kantischem Sprachgebrauch; widersinnig Rosenkranz, Hartenstein || 691 die] Hartenstein der A || 6923 sie du] du sie Grillo, doch ist die betonte Stellung des du vielleicht beabsichtigt || 707 bei Hand] A bei der Hand Grillo, Rosenkranz, aber bei Hand ebenfalls 14715, 16316 || 7014 gemeinsten] Hartenstein (vgl. Z. 2) reinsten A || 7037 welcher] Hartenstein welche A || 7110 weil] Hartenstein womit A || 7115-25 Die Construction ist schwierig, aber bei Kant vielleicht doch denkbar. Adickes will Z. 23 da sie streichen. Ich würde lieber die st. da sie schreiben, ziehe aber vor, nichts zu ändern ||

727 könne] Adickes fordert dürfe, doch ist könne möglich im Hinblick auf den nachfolgenden Bedingungssatz || 7219 sie es] es sie Adickes, doch ist das Überlieferte möglich, in dem Sinne: indem sie (diese Triebfeder, das moralische Gesetz) es (nämlich eben Triebfeder) ist. Der Wechsel des Subjects erklärt sich ähnlich wie Z. 26, wo man auch es st. sie erwarten könnte || 7326 Sinnlichkeit] Görland, Nolte, Adickes, Wille Sittlichkeit A || 73 Gefühls, das] A2 Rosenkranz, Hartenstein Gefühls des A1.4-6 || 74 sei] ist Vorländer || 7422.23 der ersteren] Adickes, Wille des ersteren A || 756 auf] aufs? || 7512.13 derselben, das Gesetz] Hartenstein derselben das Gesetz A || 7525 Sinnlichkeit] Nolte, Wille (vgl. 7610) Sittlichkeit A || 7610 es] sie Vorländer, doch ist es allenfalls haltbar, indem vorschwebt, dass Achtung nicht bloss eine Wirkung aufs Gefühl, sondern eben damit selbst ein Gefühl ist || 76 zu] zur Kehrbach || 76 zur] A1.4-6 zu A2 || 784-8 das Anakoluth (daß — so stellt uns — vor) nicht zu ändern || 7812 sein] ihr Hartenstein, doch ist das Masc. bei Kant durchaus möglich, bezüglich auf »den betreffenden« || 79 beruht] A2.4-6 Grillo, Kants Handexemplar braucht A1 || 80 derselben] A desselben Hartenstein, der angibt, dass A2 so habe; in meinem Exemplar steht aber derselben, was sehr wohl haltbar als auf Achtung bezüglich || 8011 ist es] Hartenstein ist A || 825 könnten] Nolte können A || 8223 und] Rosenkranz, Hartenstein und uns A || 8229 abzukürzen] Kehrbach abkürzen A || 8330 ihn] es Hartenstein, doch s. o. zu 7812 || 843 es] Grillo, Rosenkranz, Hartenstein, vgl. Z. 2 u. 4 er A || 848 dieselbe] als starker Plural nicht zu ändern; dieselben Rosenkranz || 8426 und] um? || 857 würden] Hartenstein würde A || 8511 welches] welches es Rosenkranz, Hartenstein (das Überlieferte bei Kant möglich) || 85 besteht] A1.4-6 fehlt A2 || 85 seine] vgl. zu 78 || 85 diese] A1.2 die A4-6 Hartenstein || 8618.19 moralischen geträumten] vgl. zu 5533 || 8626 von selbst] nicht von selbst Romundt Kantstudien XIII, 313, doch s. daselbst 315. 316 || 8934 Kritik der Analytik derselben] ist jedenfalls falsch, aber die Verbesserung nicht sicher. Ich vermuthe: Kritik derselben ... (welches die eigentliche Aufgabe der Analytik ist), indem der Analytik erst vergessen war, am Rand oder zwischen den Zeilen nachgetragen wurde und im Satz an die falsche Stelle geriet. Nolte möchte Kritik der streichen || 9010 mit der] mit der der? Aber die Auslassung ist bei Kant möglich, vgl. z. B. 8918, wo auch der der anderen genauer wäre || 9024,27 Auch — auch] wohl nicht zu ändern. Rosenkranz streicht das zweite auch || 9112 konnte] Grillo, Hartenstein könnte A || 9123 seines] nämlich des Menschen; nicht zu ändern || 9226.27 (reinem Noumen)] keinesfalls richtig. Ich vermuthe (seinem Noumen); Adickes (von einem Noumen); vielleicht habe Kant geschrieben v. einem, woraus dann beim Abschreiber oder Setzer reinem geworden sei || 92 in] A1.4-6 im A2 || 93 aber] oben? || 94 nicht] A1.4-6 nichts A2 || 94 im] Rosenkranz, Hartenstein in A || 973 nun als] nun A || 974 äußeren Sinne] st. äußerer Sinne bei Kant sprachlich möglich; des äußeren Sinnes Grillo äußeren Sinnes Rosenkranz, Hartenstein1 der äußeren Sinne Hartenstein2, Kehrbach || 97 denen] Vorländer dem A den Hartenstein || 988.10.11 er] auf das vernünftige Wesen bezüglich, s. zu 7812 || 10024-27 unsere vornehmste Voraussetzung — abzugehen] u. v. V. — aufzugeben Hartenstein von unserer vornehmsten Voraussetzung — abzugehen? || 100 auch] A1.4-6 fehlt A2 || einräumen, die] Hartenstein einräumen: Die Grillo einräumen. Die A || 10117 diejenige] vgl. 848 diejenigen Rosenkranz, Hartenstein || 10211 als] Hartenstein fehlt A || 10212 zu ihm] als zu ihm Hartenstein (nicht nothwendig) || gehörig] Hartenstein fehlt A || 102 geschieht] A2-6 geschicht A1 (wohl Druckfehler) || 102 dem] A1.4-6 den A2, doch dem S. 183 unter dem Text || 10331 daß] Rosenkranz, Hartenstein daß ich A || 1048 wiederum bedingt] wieder unbedingt A wieder bedingt Hartenstein || müßte] Hartenstein1 mußte A Hartenstein2 || 104 sollte] Hartenstein solle A || 104 widerspreche] wohl nicht in widersprechen zu ändern; der Sing. bezieht sich auf den Satz z. B. — zu denken (Z. 24-27) Nolte. — Das scheinbare Anakoluth Z. 27-31 löst sich auf, wenn man Z. 30 nach gehörig ist, nochmals gehörig aus Z. 28 hinzudenkt || 1059 den sie] fällt aus der Construction; doch nicht zu ändern || 10627 dieses Geschäfte] Grillo diese Geschäffte oder diese Geschäfte A dies Geschäft Hartenstein ||

10722 verriethe] Rosenkranz, Hartenstein verrieth Grillo verriethen A || 110 Diese] A1.2 Die A4-6 (Druckfehler) || 111 der ersteren — zu der letztern] zu zu streichen läge nahe, doch kommt Ähnliches auch sonst vor || 11423 seinem] vgl. zu 7812 || 11715-19] Die Construction ist verwirrt, aber schwer zu sagen, wo der Fehler liegt. Hartenstein und Kehrbach setzen Z. 18 und st. als, aber Achtung — als Bewußtsein hat guten Sinn, also ist der Fehler an früherer Stelle zu suchen. Ich vermuthe Z. 16 als st. ist also, oder: ist, als, in welchem Falle ist Z. 19 zu streichen wäre || 11719 durch] durchs Vorländer 1906 || 11822 ihrer] seiner? Vorländer, doch ist der Plural möglich in Beziehung auf Mitleid und Theilnehmung || 12019 nichts] A2 Grillo, Rosenkranz nicht A1.4-6 || 1216-13] fehlt das Subject sie, entweder nach daß Z. 6, oder nach widersprechen, Zeile 8 Vorländer, Wille || 12515 oberste Ursache der] Grillo, Hartenstein oberste der A1.4-6 oberste A2 ||127 desselben] A2 dessen A1.4-6 || 127 über die] Hartenstein über A || 127 erhaben] A2 wohl richtig, erhoben A1.4-6 || 128 der Christen] A2 des Christen A1.4-6 || 128 es] nämlich das Zutrauen? Natürlicher wäre ihn (den Menschen) || 12919.20 willkürliche — zufällige] willkürlicher — zufälliger Hartenstein, doch solche Construction bei Kant möglich; vgl. Z. 17 als das Objekt und den Endzweck, wo man auch Gen. erwartet || 12923-27 das scheinbare Anakoluth (Nolte, Wille) nicht zu ändern || 13210 unmittelbar] Hartenstein mittelbar A || 13215 nicht] Kants Handexemplar, fehlt A das speculative Erkenntniß nicht Hartenstein || 13311.12 die kosmologische Idee — und das Bewußtsein] man erwartet den Dativ (Nolte); doch nicht zu ändern || 13411 theoretischen] Hartenstein theologischen A teleologischen Grillo || 13528 sind, das] Grillo, Hartenstein sind. Das A || 1366 ohne] Hartenstein oder A || 13629-34] der Satz hat zwei Subjecte: daß — habe und die Realität der Begriffe. Vielleicht ist ein d. i. vor die Realität Z. 32 ausgefallen || 1402 ihn] der Sinn scheint es zu fordern (Nolte), doch sind solche Incongruenzen bei Kant nicht selten || 14029 zu] zum Hartenstein (nicht zwingend) || 14113 zu verhüten] fällt aus der Construction, ist jedoch nicht zu ändern; es lehnt sich dem Sinne nach an den vorausgehenden Satz an: die Deduction der Kategorien war nöthig, um zu verhüten || 14115-25] fehlt ein Nachsatz || 1427 Urgrundes] A2 Grillo Ungrundes A1.4-6 || 14316.17 und gründet sich nicht etwa auf Neigung] correct wäre: und sich — gründet || 1448 und man wird] Rosenkranz, Hartenstein und wird man A || 146 Besitz] A1.4-6 Besitze A2 ||