136 ff. Hume] vgl. 5032 ff. Kants Meinung, daß Hume die Sätze der Mathematik für analytisch und apodiktisch gehalten habe (1315, 524), fußt auf dessen Inquiry concerning Human Understandig, Sect. IV. Aber in Sect. XII,2 derselben Schrift werden Zweifel darüber angedeutet, und im älteren, ausführlicheren Werk, dem Treatise on Human Nature, sieht Hume wenigstens die Sätze der Geometrie offenbar für synthetisch und von Erfahrung abhängig, mithin nicht apodiktisch, an. Kant hat demnach das ältere Werk nicht gekannt oder nicht genauer beachtet.
1328 Der Blinde des Cheselden] der Bericht des Anatomen W. Cheselden über einen operirten Blinden (aus den Phil. Transactions, 1728, XXXV 447) mag Kant bekannt geworden sein durch Kästners Bearbeitung von Rob. Smith »Vollständigem Lehrbegriff der Optik« (1755), wo dieser Bericht deutsch wiedergegeben ist. Vgl. Apelt Metaphysik S. 520 ff.
3134 (Sic volo, sic iubeo)] Juvenal Sat. VI v. 223; doch lauten die Worte des Originals: Hoc volo, sic iubeo, sit pro ratione voluntas.
407 Crusius] Chr. Aug. Crusius (Professor der Theologie in Leipzig) z. B. im »Entwurf der nothwendigen Vernunft-Wahrheiten« (2. Aufl. 1753) § 283, 284, 286.
5052 ff. David Hume ... 524 ff. Die Mathematik ...] vgl. zu 136 ff.
6026 den Stoiker] Cic. Tusc. II, 25, 61
9327 (nach Platos Urtheile)] im Staat 522 ff.
9715 mit Leibnizen spirituale] Theodicée, Ess. sur la bonté de Dieu etc. 52, 403 (Philos. Schr. her. v. Gerhardt, VI, 131, 356); ähnlich in den Auseinandersetzungen mit Bayle (Gerh. IV, 505 ff., 536 ff., 549) u. ö.
9832 Priestley] The doctrine of philosophical necessity, London 1777, S. 86 ff.
1018 ein Vaucansonsches Automat] Vaucansons Automaten (Flötenspieler, fressende Ente etc.), zuerst gezeigt in Paris 1738, wurden von den Materialisten des 18. Jahrh. (so de la Mettrie, L'homme machine, 1748) gern zur Unterstützung der mechanistischen Hypothese angeführt. Lange, Gesch. d. Mat., 2. Aufl., I 356.