Kirsanoff errötete etwas.
»Sprich den Namen nicht so laut aus, ich bitte dich. Ja … nun, sie wohnt jetzt im Hause; ich habe ihr … zwei kleine Stübchen eingeräumt. Übrigens kann alles wieder geändert werden.«
»Warum denn? Papa, ich bitte dich!«
»Wird dein Freund einige Zeit bei uns bleiben? Es wird etwas Verwirrung machen …«
»Meinst du Bazaroffs wegen, so hast du unrecht. Er ist über all das hinweg.«
»Nein, auch deinetwegen,« fuhr Kirsanoff fort. »Fatalerweise ist der Flügel des Hauses nicht in bestem Stand.«
»Das wird sich finden, Papa; es kommt mir aber vor, als suchtest du dich zu entschuldigen. Was hast du doch für ein zartes Gewissen!«
»Ja, ohne Zweifel, ich sollte mir ein Gewissen daraus machen,« meinte Kirsanoff, der mehr und mehr errötete.
»Geh doch, lieber Vater, ich bitte dich!« erwiderte Arkad mit wohlwollendem Lächeln. ›Welche Idee, sich über so etwas entschuldigen zu wollen,‹ sagte der junge Mann zu sich selbst, und indem er diesem Gedanken nachhing, erwachte in ihm eine nachsichtige Zärtlichkeit für die gute und schwache Natur seines Vaters, mit einem gewissen Gefühl von geheimer Überlegenheit verbunden.