»'s ist gut,« stammelte der Greis, »zum Relais … ganz gut, recht … nur … nur … ists möglich?«

»Ich muß auf einige Tage zu Kirsanoff. Ich komme dann wieder.«

»So? auf einige Tage … es ist gut.«

Wassili Iwanowitsch nahm sein Taschentuch und schneuzte sich, indem er sich fast bis auf den Boden bückte.

»Gut! nun ja … es soll besorgt werden. Aber ich dachte, daß du … länger … drei Tage … nach drei Jahren Abwesenheit, das ist nicht … das ist nicht viel, Eugen!«

»Ich sagte dir ja eben, daß ich bald wiederkomme, es ist unumgänglich notwendig …«

»Unumgänglich … Nun ja! Seine Pflicht muß man vor allem erfüllen … Du willst, daß ich die Pferde vorausschicke? Es ist gut, aber wir waren nicht darauf gefaßt, Arina und ich! sie hat jetzt eben bei einer Nachbarin Blumen geholt, um dein Zimmer damit zu schmücken.«

Wassili Iwanowitsch sagte nicht, daß er jeden Morgen mit Tagesanbruch barfuß und in Pantoffeln Timofeitsch aufsuchte und ihm eine ganz zerrissene Banknote einhändigte, die er mit zitternden Händen aus dem untersten Säckel hervorholte; diese Banknote war zum Einkauf verschiedener Vorräte bestimmt, hauptsächlich von Eßwaren und rotem Wein, dem die jungen Leute stark zusprachen.

»Es gibt nichts Köstlicheres als die Freiheit; das ist mein Grundsatz … man muß den Leuten keinen Zwang antun … man muß …«