»Vier … fünf … Zieh dich zurück, mein Braver, zieh dich zurück, du darfst dich sogar hinter einen Baum stellen und dir die Ohren verstopfen, aber die Augen halte offen; wenn einer von uns fällt, lauf, fliege, eile, ihn aufzuheben. Sechs … sieben … acht …« Bazaroff hielt an. – »Genug?« fragte er, gegen Paul gewandt, »oder noch zwei kleine Schritte?«

»Wie Sie wollen,« antwortete Paul, indem er die zweite Kugel in den Lauf stieß.

»Also zwei Schritte weiter!« – Bazaroff zog mit der Stiefelspitze einen Strich auf dem Boden; – »das ist die Barriere! Apropos, wir haben die Entfernung nicht festgestellt, in der wir uns von der Barriere aufstellen? Das ist auch wichtig. Wir haben diese ernste Frage gestern nicht debattiert.«

»Zehn Schritte, denk ich,« erwiderte Paul und hielt ihm die beiden Pistolen hin; »machen Sie mir das Vergnügen, zu wählen.«

»Ich werde Ihnen dies Vergnügen verschaffen, Sie müssen mir aber zugeben, daß unser Duell bis zur Lächerlichkeit sonderbar ist; sehen Sie sich einmal die Physiognomie unseres Sekundanten an.«

»Sie scherzen noch immer,« erwiderte Paul; »ich leugne nicht, daß unsere Begegnung ziemlich wunderlich ist, aber ich glaube Ihnen bemerken zu müssen, daß ich mich ernstlich zu schlagen gedenke. A bon entendeur salut!«

»Oh, ich zweifle gar nicht, daß wir entschlossen sind, uns den Garaus zu machen; aber warum nicht ein wenig lachen und zum utile das dulce fügen? Sie sehen, wenn Sie französisch zu mir sprechen, kann ich Ihnen auf lateinisch antworten.«

»Ich werde mich ernstlich schlagen,« wiederholte Paul und nahm seinen Platz ein.

Bazaroff zählte ebenfalls zehn Schritte ab und blieb stehen.

»Sind Sie fertig?« fragte Paul.