»Ja.«
»Vorwärts!«
Bazaroff ging langsam vorwärts, Paul desgleichen; er hatte die linke Hand in der Tasche und hob langsam die Mündung seiner Pistole … »Er zielt gerade nach meiner Nase,« sagte sich Bazaroff, »und wie er das Auge zukneift, um seinen Schuß sicher zu machen, der Bandit! Keine angenehme ›Sensation‹, wahrhaftig. Ich will seine Uhrkette in das Auge fassen …«
Pfeifend flog etwas hart am Ohr Bazaroffs vorüber, und im selben Augenblick ertönte ein Knall. »Ich habs gehört, also hab ich nichts,« hatte er Zeit zu denken. Er ging noch einen Schritt vor und drückte los, ohne zu zielen.
Paul machte eine leichte Bewegung und fuhr mit der Hand an sein Bein. Ein Blutstrahl färbte sein weißes Beinkleid.
Bazaroff warf die Pistole weg und eilte zu ihm.
»Sie sind verwundet?« fragte Bazaroff.
»Sie hatten das Recht, mich bis an die Barriere vorgehen zu lassen,« erwiderte Paul; »die Wunde ist unbedeutend. Nach unserer Übereinkunft hat jeder von uns noch einen Schuß.«
»Sie müssen mir schon erlauben, die Partie auf ein andermal zu verschieben,« antwortete Bazaroff und legte seinen Arm um Paul, der bleich zu werden anfing. – »Ich bin im Augenblick nicht mehr Duellant, sondern Doktor, und vor allem muß ich Ihre Wunde untersuchen. Peter! Komm her, Peter, wo steckst du?«