Gibt es denn in der Tat etwas Reizenderes in der Welt, als eine junge, schöne Mutter mit ihrem Kind auf dem Arm?
»Welch ein Bursche!« sagte Paul freundlich und streichelte Mitias doppeltes Kinn mit der äußersten Nagelspitze seines Zeigefingers; das Kind betrachtete den Zeisig und fing an zu lachen.
»Das ist dein Onkel,« sagte Fenitschka, neigte den Kopf zum Knaben und schüttelte ihn leicht, während Duniascha eilends ein wohlriechendes Räucherkerzchen auf eine Kupfermünze unter das Fenster stellte.
»Wie alt ist er?« fragte Paul.
»Sechs Monate; seinen siebenten tritt er am elften dieses an.«
»Ist es nicht sein achter, Fedosia Nikolajewna?« wagte Duniascha einzuwenden.
»Nein, sein siebenter, ganz gewiß.«
Das Kind sah den Koffer an, lachte und packte plötzlich mit der ganzen Hand Nase und Lippen seiner Mutter.
»Kleiner Schelm!« sagte Fenitschka und ließ ihn gewähren.