»Er ähnelt meinem Bruder,« sagte Paul.
»Wem als ihm sollte er denn sonst ähnlich sehen?« dachte Fenitschka.
»Ja,« fuhr Paul fort, wie wenn er mit sich selbst gesprochen hätte, »die Ähnlichkeit ist zweifellos.«
Aufmerksam, fast traurig, fing er an, Fenitschka zu betrachten.
»Das ist dein Onkel,« wiederholte sie, diesmal mit kaum hörbarer Stimme.
»Ei, sieh da, Paul, dich suche ich,« rief plötzlich Kirsanoff.
Paul wandte sich rasch um; sein Gesicht zog sich in Falten; allein in dem Antlitz seines Bruders sprach sich so viel Glück und Dankbarkeit aus, daß es ihm unmöglich war, nicht mit einem Lächeln darauf zu antworten.
»Dein Kind ist prächtig,« sagte er und sah auf seine Uhr. »Ich war hereingekommen, um eine Bestellung auf Tee zu machen …«
Paul nahm wieder sein gewöhnliches, gleichgültiges Wesen an und verließ unverzüglich das Zimmer.
»Ist er von selbst gekommen?« fragte Kirsanoff Fenitschka.