[331] P. Fraxi a. a. O. S. XLIV-XLV. Dort findet sich auch eine Abbildung dieses merkwürdigen „Berkley Horse“.

[332] Vgl. „Studien“ Bd. III. Das Geschlechtsleben in England. Zweiter Teil. Kap. 6.

[333] G. Abricossoff a. a. O. S. 70. — Dass der Aderlass eine Modesache bei Aerzten und Laien war, bemerkt Dr. P. Hamonic („La Chirurgie et la Médecine d’autrefois“ Paris 1900 S. 90–91): „Le XVIIIe siècle a marqué l’apogée de la saignée. Jamais la phlébotomie n’a autant prévalu en chirurgie et en médecine. On pratiquait cette opération dans les circonstances les plus diverses. On en avait fait une panacée qui guérissait tout. Elle était plus répandue que la purgation. Bien des gens se faisaient saigner préventiment pour éviter des maladies qu’ils n’avaient pas, d’autres par habitude; il en était même qui n’obéissaient qu’à la mode.“

[334] „Gazette médicale de Paris“ vom 21. Juli 1849 S. 560.

[335] Ein uraltes Mittel der Perser ist das Gummi von Ferula Asa foetida (Stinkasant, Teufelsdreck), welches „beim Beischlafe zum höchsten Genusse verhilft, wenn man den Penis damit einreibt.“ (R. Kobert „Historische Studien aus dem pharmakologischen Institut in Dorpat“. Halle. 1893. Bd. III S. 188).

[336] Ueber das Opium als sexuelles Stimulans urteilt man heute anders. L. Lewin bemerkt darüber: „Durch einmalige oder nur kurze Zeit gereichte mittlere Opiummengen soll die Geschlechtstätigkeit erhöht werden. Diese Angabe muss insofern als unrichtig angesehen werden, als wohl während des Opiumrausches dem Opiumraucher eine Reihe von wollüstigen Bildern in der abnorm erregten, ungeordneten und wirren Sinnesthätigkeit auftauchen können, dass aber die dadurch hervorgerufenen Erectionen schnell vorübergehen und hiermit wohl nicht eine erhöhte Libido sexualis oder Potentia coeundi verbunden ist. Zu bemerken ist freilich, dass von Opiophagen eine erhebliche Steigerung der geschlechtlichen Funktionen in der ersten Zeit des Opiumgebrauches angegeben wird. Dieselbe macht später einer Impotenz Platz.“ (Artikel „Opium“ in Eulenburg’s „Real-Encyklopädie der gesamten Heilkunde“. Wien und Leipzig 1898 Bd. XVII S. 625.) — In einem der folgenden Bände dieser Studien gedenken wir über die Aphrodisiaca in cultur- und sittengeschichtlicher Beziehung zu handeln.

[337] C. Binz „Vorlesungen über Pharmakologie“ 2. Auflage. Berlin 1891 S. 690.

[338] „Eros“ Bd. I. S. 41–42.

[339] R. Kobert „Lehrbuch der Pharmakotherapie“. 1897. S. 488.

[340] Dulaure a. a. O. Bd. V. S. 434.