[381] Casanova a. a. O. Bd. XI, S. 224 ff.

[382] J. F. Reichardt a. a. O. Bd. III. S. 77–78.

[383] „Aline et Valcour“ Brüssel 1883 Bd. II, S. 293.

[384] Es ist eine interessante Frage, ob die Kleptomanie vornehmer Damen nicht mit sexuellen Perversitäten zusammenhängt, wie wir vermuten, nach den blossen Schilderungen, die Sade von der Wollust des Diebstahls entwirft. Der Fall Lombroso’s, in dem ein 15jähriges Mädchen stets während der Menstruation von Kleptomanie ergriffen wurde, spricht auch dafür. („Das Weib als Verbrecherin und Prostituirte“ Hamburg 1894. S. 527.)

[385] A. Bettelheim a. a. O. S. 615. — Wie diese Geldgier den moralischen und physischen Menschen corrumpiert, schildert unübertrefflich A. Schüle „Handbuch der Geisteskrankheiten“ 2. Auflage. Leipzig 1880. S. 194.

[386] G. Keben „Die Prostitution und ihre Beziehungen zur modernen realistischen Litteratur“. Zürich 1892 S. 52 führt ein bemerkenswertes Wort von Avé-Lallemant an: „Mehrere Räuber verfluchten auf dem Schaffot die Bordelle als die Ursache ihres Unglücks.“

[387] A. Schmidt a a. O. Bd. II, S. 33–36.

[388] A. Schmidt a. a. O. II, S 39–43.

[389] A. Schmidt a. a. O. II, 51.

[390] A. Schmidt a. a. O. Bd. II, S. 56. — Schmidt macht darauf aufmerksam, dass die einmal erweckten verbrecherischen Neigungen sich in einem Teile der französischen und besonders der Pariser Bevölkerung forterbten und daher in jedem späteren, die Bande der bürgerlichen Ordnung lockernden Zeitpunkt mit Unwiderstehlichkeit und Heftigkeit wieder hervorbrachen.