In Bombay machte ich noch einige Spazierfahrten, besuchte die Universität, besorgte mir Reisegeld, kaufte die Fahrkarte Bombay-Trieste (500 Rupien), wechselte mir auch 10 Sovereigns ein, um unterwegs bequemes Reisegeld zu haben, verlebte den Sylvester-Abend ganz still und fuhr am 1. Januar recht früh nach Prince’s Dock, an Bord der Imperatrix und winkte von dort mein Lebewohl dem märchenhaft schönen Lande Indien zu.


VIII.
Heimfahrt.

Sonntag, den 1. Januar 1893, früh um 8 Uhr, fuhren wir ab. Unser gutes Schiff wird mittelst mächtiger Taue gedreht und geschickt durch die enge Oeffnung des viereckigen Beckens, welches Prince’s Dock heisst, herausgeleitet, nach den Anordnungen des Hafenmeisters, der auf der nördlichen der beiden schmalen Landzungen seinen Standort genommen. Sowie wir in den Hafen angelangt sind, giebt die Maschine vollen Dampf; wir fahren südlich um Colaba Point herum, vor uns das ganze, farbenprächtige Hafenbild, und dann westwärts durch das persisch-arabische Meer, auf Aden zu.

Log-Bericht.

Bombay-Aden = 1664 Seemeilen.

Ab von Bombay 1. Januar 1893, 8 Uhr 30 Minuten, Vormittags.
(18° 49′ nördliche Breite, 72° 46′ östliche Länge.)

I) 1. Januar, Mittags, 18° 48′ nördl. Br., 72° 16′ östl. Lg. 40 S.-M. Summe
II) 2. 17° 52′ 67° 300 340.
III) 3. 16° 41′ 61° 58′ 301 641.
IV) 4. 15° 30′ 56° 46′ 312 953.
V) 5. 14° 10′ 51° 5′ 336 1289.
VI) 6. 12° 47′ 45° 35′ 336 1625.