[102] Man zählt in Japan durchschnittlich 66 Erdbeben im Jahre.
[103] Ich sah solche Prachtstücke in anatomischen Sammlungen Japans.
[104] Hori-mono = tätowiren, und horu, graben; mono, ein Ding.
[105] 10000 Pfd. Sterl. kostete die Meile mit englischen Ingenieuren, später 3600 mit japanischen. Bis 1882 baute die Regierung allein. 1890 gab es 551 englische Meilen Staatsbahn, 569 Privatbahn, etwa 700 Meilen waren in Bau, und ebensoviele in Aussicht genommen. Wie gewaltig ist auch in dieser Hinsicht das ungeheure China von dem thatkräftigen Japan überholt! — Es giebt mehrere kleine und eine grosse japanische Dampfschifffahrts-Gesellschaft (Nippon Yusen Kwaisha), die nicht bloss die japanischen Häfen, sondern auch Shanghai anläuft.
[106] Jeder Japaner, ob hoch oder niedrig, nimmt täglich (oder mindestens zwei Mal in der Woche) ein heisses Bad (Yu, von 38–45° C.), das in den öffentlichen Anstalten etwa 2 Pfennige kostet. Professor Bälz hat auf Grund einer 16jährigen Erfahrung die Vorzüge dieser heissen Bäder hervorgehoben.
[107] 4 Yen den Tag für die ganze Verpflegung mit grossem Zimmer im ersten Stockwerk.
[108] Odawara hyōgi. Die Hojo-Daimio’s beriethen 1590 n. Chr. im Schloss zu Odawara, ob sie ausfallen und angreifen oder auf die Vertheidigung sich beschränken sollten. Ehe sie zu einer Entscheidung kommen konnten, stürmte Hideyoshi das Schloss.
[109] 1 Yen Gehalt, 1 Zehrung.
[110] In dem Budget des Kaiserreiches Japan für 1889/90 sind die Ausgaben für die Polizei mit 382554 Yen angesetzt. (Unsere gute Stadt Berlin hat 4000000 Mark jährlich für die Polizei beizusteuern.)
[111] In Japan werden sie jetzt als „Fremde“ bezeichnet. Hier müssen die Herren Engländer sich selbst „foreigners“ nennen, ein Titel, mit dem sie in Europa alle Nichtengländer — beehren.