[174] Victor Hehn, Kulturpflanzen und Hausthiere. 5. Aufl. Berlin 1887. S. 406.

[175] Die getuschten Lichtbilder von Land und Leuten, die man in Tokyo, Yokohama, Kobe kaufen kann, sind eigentlich besser und billiger, als die unsrigen.

[176] Man könnte es „Aller-Seelen-Tempel“ übersetzen. (Chinesisch sho = einladen, kon = Geist, sha = Tempel.)

[177] Die japanische Regierung hatte bereits 1869 die preussische gebeten, ihr einige tüchtige militärärztliche Kräfte zu überlassen. Die Herren Oberstabsarzt Dr. Müller und Stabsarzt Dr. Hoffmann kamen, da ihre Abreise durch den Krieg verzögert ward, im August 1871 in Yedo an.

[178] Kitsune-tsuki. — Es giebt auch auf dem Lande Fuchs-Eigner (Kitsune-mochi), schlaue Betrüger, welche den Aberglauben zu unrechtmässigem Vortheil ausbeuten.

[179] Ist es doch noch nicht lange her, dass wir sogar in unserem Vaterland von Besessenheit und Teufelaustreibung vernommen haben. — Kämpfer (Geschichte von Japan III, 2) fand schon 1692 in Japan „den Glauben, dass der Fuchs manche Menschen (gerade wie bei den Christen der Teufel) besitze.“

[180] Dazu kommen noch neuerdings eine Ackerbau- und eine technische Hochschule.

[181] Oder in Familien, die eine besondere Erlaubniss dazu erhalten haben.

[182] Auch eine allgemein wissenschaftliche Zeitschrift „Von West nach Ost“ ist neuerdings von Japanern herausgegeben worden, jedoch nicht lange: „In Deutschland ist die Hauptquelle des Stromes der Wissenschaft unserer Tage zu suchen.“ So lautete ein Satz in dieser Zeitschrift.

[183] Er hat eine verschluckte Zahnbürste aus dem Magen durch Schnitt erfolgreich entfernt. — Die japanische Zahnbürste (Yoji) ist ein Weidenstäbchen, an einem Ende durch zolltiefe Einschnitte in einen steifen Faserpinsel umgewandelt; kostet etwa 1½ Pfennig und ist ein Werkzeug, das jeder Japaner ohne Ausnahme anwendet, so allgemein, wie kein anderes Volk der Erde.