[368] An den steilen Abhängen wurden die obersten Reihen der uralten Bäume gefällt und auf die darunter stehenden, an einer Seite eingeschnittenen gestürzt: lawinenartig setzte sich der Sturz fort bis zur Thalsohle: dann wurde der ganze, niedergelegte Urwald angezündet.

[369] Aber noch 1854 tadelt Schmarda, der 8 Monate auf der Insel verweilte, das Ueberwiegen der Speculation bei den Kaffe-Pflanzern.

[370] 1884 war die Kaffe-Ernte des Erdballs etwa:

7250000 metr. Centner (zu 100 kg) oder 1450 Millionen Pfund; davon
3891000 aus Brasilien,
907000 aus Java,
146000 aus Ceylon.

Ferguson berechnet die ganze Erzeugung von Kaffe auf:

869000 Tonnen (oder 17 Mill. Centner, im Werthe von £ 70000000); davon
128000 auf örtlichen Verbrauch,
740000 auf Ausfuhr.

[371] Ferguson berechnet die Gesammterzeugung der Erde auf 1385 Millionen Pfund Thee (also beinahe so viel wie die des Kaffe); die Ausfuhr auf 504 Millionen, den Verbrauch in China auf 800 Millionen, den in England auf 210 Millionen, den in Deutschland auf 4½ Millionen Pfund. 1885 betrug die Gesammtausfuhr von Thee etwa 380 Millionen Pfund, davon aus China 256 im Werth von 173 Millionen Mark. — Einzelne Sachverständige behaupten, dass man nach 30 Jahren Thee aus Ceylon nicht mehr werde ausführen können. (?)

[372] Ceylon Tea Plantation Company, die 1891 an 4 Millionen Pfund Thee auf den Markt gebracht.

[373] Angeblich hat nur ein Zehntel der Pflanzer Glück gehabt. Aber England hat doch ungeheure Summen aus Ceylon gezogen.

[374] Nach Ferguson verdient der Mann 2½ bis 3½ Shilling die Woche, nach Caine 6 bis 9 Pence täglich; nach Schmarda, 1854, 9 Pence bis 1 Shilling. 50 Millionen £ sind in den letzten 50 Jahren den Einheimischen an Arbeitslohn gezahlt worden.