[375] D. h. Götterspeise.
[376] Quina = Rinde, in der Inka-Sprache. 1638 wurde die Gräfin Cinchon, Frau des Vicekönigs von Peru, durch die Rinde vom Fieber geheilt. Um die Mitte des 17. Jahrhunderts gelangte das Mittel nach England, Frankreich und Deutschland. Die wirksamen Stoffe der Rinde sind die Alkaloïde Chinin und Cinchonin. Die Holländer verpflanzten 1852 die Cinchona nach Java, die Engländer 10 Jahre später nach Indien und Ceylon.
[377] Bei uns kostet jetzt, im Einzelverkauf, 1 Gramm 15 Pfennige.
[378] Im Mittel 5 Procent Alkaloïde. Das deutsche Arzneibuch verlangt von der China-Rinde mindestens 3,5 Procent Alkaloïde. Der jährliche Bedarf der ganzen Erde ist etwa 6 Millionen kg China-Rinde, 1881 wurden etwa 9 Millionen geerntet, das meiste stammt doch noch aus Südamerika, die Fabriken verarbeiten jährlich 4,3 Millionen kg Rinde und gewinnen daraus 86400 kg Alkaloïde oder 120000 kg Chininsulfat und entsprechende Salze.
[379] D. h. die königliche Stadt des Lichtes, — seitdem 1610 n. Chr. die Könige von Kandy vor den Portugiesen dorthin geflüchtet waren. Man findet auch die Schreibweise Neura-ellia. Kein Wunder, dass die Engländer New Aurelia schreiben und nurélia aussprechen.
[380] Etwa 10 Rupien täglich, ohne Wein u. dgl.; bei längerem Aufenthalt 7 Rupien.
[381] Wer nicht zu Fuss gehen will, kann für 4 Rupien sich hinauftragen lassen oder für 5 Rupien auf einem Ponny hinaufreiten.
[382] Wörtlich Matten-Rippen-Fels. Der Berg bringt Pflanzen hervor, die geeignet sind zum Flechten von Matten (pedura); talla = Blattstreif oder Rippe; galla = Berg. — Der abgekürzte Name lautet Pedro.
[383] Rhododendrum arboreum.
[384] Allerdings beherrscht der hohe Standpunkt eine Kreisfläche von etwa 150 km Halbmesser oder 300 km Durchmesser, während die grösste Breite der Insel nur 235 km beträgt. Häckel hat hier oben westlich wie östlich einen Silberstreif des Meeres gesehen.