Der Herzog fiel vernichtet auf einen Stuhl.
„In zwei Tagen werde ich in Paris sein,“ murmelte er, „nun ist alles zu Ende! Wie eine Springflut steigen die Wogen der menschlichen Mittelmässigkeit bis zum Himmel und sie werden den Zufluchtsort verschlingen, dessen Dämme ich wider meinen Willen öffnen muss. Ach! Mir fehlt der Mut!
Jesus Christus habe Mitleid mit dem Christen, der zweifelt, mit dem Ungläubigen, der glauben möchte, dem Sklaven des Lebens, der allein hinaussteuert in die Nacht unter einen Himmel, an dem keine tröstenden Sterne alter Hoffnungen mehr leuchten.“
Anmerkungen zur Transkription
Offensichtliche Fehler wurden stillscheigend korrigert. Weitere Änderungen, teilweise unter Verwendung anderer Ausgaben und des französischen Originals, sind hier aufgeführt (vorher/nachher):
- ... spärlicher. Indessen war das sechzehnte Jahrhundert ...
... spärlicher. Indessen war das [sechste] Jahrhundert ... - ... der ihn den Kopf benahm, hatten sich die Nerven ...
... der [ihm] den Kopf benahm, hatten sich die Nerven ... - ... glaubte; einige, besonders Madame Mama, sahen ...
... glaubte; einige, besonders Madame [Mame], sahen ... - ... Haaren besetztes Innere zeigend. ...
... Haaren besetztes [Inneres] zeigend. ... - ... ist, solche ungesunden, verdorbene Gattungen zu ...
... ist, solche ungesunden, [verdorbenen] Gattungen zu ... - ... Früher hatte er sich gern in Ackorde von ...
... Früher hatte er sich gern in [Akkorden] von ... - (mehrfache Fälle)
... Seite des Bädecker stehen, auf welcher die Museen ...
... Seite des [Baedeker] stehen, auf welcher die Museen ... - ... diesen öden Gedichten, dessen kaltblütige Mythologieen ...
... diesen öden Gedichten, [deren] kaltblütige Mythologieen ... - ... seine Mangel an Lebensart erniedrigte, während es ...
... [seinen] Mangel an Lebensart erniedrigte, während es ...