Ich habe die Gesetze der Obrigkeit verletzt und nicht beherzigt, daß das Heil aller gegründet ist auf den guten Willen aller, die Ordnung der menschlichen Gesellschaft zu hüten.
Ich habe mich versündigt am Leben meines Nächsten, weil ich ihn nicht gewarnt, wo Gefahr ihm drohte, so daß er einen Schaden genommen, den ich hätte verhüten können.
Ich habe oft unvorsichtig zerstört, was meinem Nächsten Freude gemacht hat.
Ich habe mich hart abgewandt von dem Hungrigen.
Ich habe dem Leidenden meine Hilfe versagt.
Ich habe die, welche mir um Lohn dienten, mit Arbeit überbürdet und ihre Schwäche nicht geschont.
Ich war mitleidslos, vielleicht auch grausam gegen Tiere.
Ich habe Sitte und Unschuld nicht immer in meinen Gedanken bewahrt.
Ich habe durch leichtfertige Reden die Unschuld beleidigt.
Ich habe eingestimmt in den Scherz, der die Sitte verletzt.