Ich habe nicht Dir allein vertraut und nicht Dir über alles vertraut; denn ich gründete mein Hoffen oft einzig auf die Hilfe der Menschen und noch öfter auf meine eigene Einsicht.

Ich habe Deine Liebe nicht anerkannt, denn ich habe Deine Gaben genossen, ohne an Dich zu denken und Dir zu danken.

Ich habe Deinen Namen nicht heilig gehalten, sondern ihn leichtfertig und unnötig ausgesprochen, und so die Ehrfurcht gegen Dich verletzt.

Ich habe den Sabbat nicht immer geheiligt, und oft versäumt, ihn anzuwenden zur inbrünstigen Erhebung zu Dir im Gebete.

Ich habe Zeiten, die Dir geweiht sein sollen, zu weltlichen Geschäften verwandt, weil ich mich freuete an der Frucht meiner Arbeit und sie nicht betrachtete als ein Geschenk Deiner Gnade.

Herr und Vater! Ich habe auch gesündigt gegen meine Nebenmenschen.

Ich habe oft gefehlt in der Ehrfurcht gegen meine Eltern.

Ich habe oft die Gefühle der Dankbarkeit verleugnet gegen die, die mir wohlgetan.

(Ich bin meinen jüngeren Geschwistern nicht immer ein würdiges Vorbild gewesen.)

Ich habe mich aufgelehnt gegen die, die ein Recht auf meinen Gehorsam haben.